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Sebastian Hagedorn

Sebastian Hagedorn ist seit 2024 Redakteur bei Cannastreet und befasst sich mit der gesellschaftlichen, gesundheitlichen und politischen Dimension der Hanfpflanze. Sein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie ein aufgeklärter, verantwortungsvoller und rechtlich tragfähiger Umgang mit Cannabis in einer modernen Gesellschaft aussehen kann. Neben der Diskussion um THC-haltige Produkte interessiert sich Hagedorn insbesondere für das therapeutische Potenzial weiterer Inhaltsstoffe der Pflanze. Dazu zählen das bekannte CBD, aber auch weniger beachtete, nicht psychoaktive Cannabinoide wie CBG, CBC oder CBN, die zunehmend in Forschung, Medizin und Produktentwicklung an Bedeutung gewinnen. Sebastian beleuchtet ihre Anwendungsmöglichkeiten in Bereichen wie Schmerzlinderung, Entzündungshemmung, Schlafregulierung und Hautpflege – jenseits von Stigmatisierung und Geschäftemacherei. Überdies beschäftigt sich Sebastian Hagedorn mit Hanf als nachhaltigem Rohstoff in Ernährung, Textilien, Kosmetik und Bauwesen. Ihm geht es darum, die Potenziale der Hanfpflanze differenziert darzustellen – ohne Überhöhung, aber auch ohne ideologisch geprägte Vorbehalte. Nach einem Studium der Kommunikationswissenschaften mit Schwerpunkt Medienethik war Hagedorn in verschiedenen redaktionellen und publizistischen Kontexten tätig. Bei Cannastreet verantwortet er unter anderem Dossiers zu Legalisierung, Substanzkunde, Konsumkompetenz und gesellschaftlicher Normalisierung. Sein journalistischer Anspruch: faktenbasiert, unaufgeregt und differenziert informieren – über eine Pflanze, die weit mehr ist als nur ein politischer Zankapfel.
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Cannabis wieder kriminalisieren?

Wer die Entkriminalisierung von Cannabis mit dem Argument zurückbauen will, sie habe Kriminalität gefördert, verdreht Ursache und Wirkung. Nicht die Teillegalisierung hält den illegalen Cannabismarkt am Leben. Das Problem ist, dass Deutschland Erwachsenen zwar Besitz, Eigenanbau und nichtgewerbliche Anbauvereinigungen erlaubt,…

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Dobrindt, Söder, Merz & Co.: Warum Anti-Cannabis-Politik den Schwarzmarkt stärkt

Seit der Teillegalisierung wird Cannabis in Deutschland wieder zum politischen Feindbild aufgebaut. Dobrindt, Söder, Merz und andere Kritiker sprechen von Kriminalität, Jugendgefährdung, Kontrollverlust und gescheiterter Drogenpolitik. Reale Probleme gibt es tatsächlich: Medizinalcannabis, Online-Rezepte, Frühintervention, hochpotente Blüten und schwache legale Bezugswege…

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Zweiter EKOCAN-Zwischenbericht: Was die Cannabis-Evaluation wirklich zeigt

Der zweite EKOCAN-Zwischenbericht zeigt keine einfache Erfolgsgeschichte, aber auch kein klares Scheitern der Cannabis-Teillegalisierung. Die wichtigste Erkenntnis liegt dazwischen: Die Entkriminalisierung wirkt schneller als die Marktsteuerung. Weniger Cannabisdelikte, weniger Strafverfolgung bei einfachen Konsumhandlungen und keine Konsumexplosion stehen neben schwacher Prävention,…

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Dobrindt will das Cannabisverbot zurück

Die Cannabispolitik von Alexander Dobrindt wirkt derzeit weniger wie eine nüchterne Auswertung der Datenlage als wie der Versuch, die Teillegalisierung politisch zurückzudrehen. Nach Veröffentlichung des zweiten EKOCAN-Zwischenberichts bezeichnete der Bundesinnenminister das Cannabisgesetz als „vollkommenen Rohrkrepierer“, „jugendgefährdend und kriminalitätsfördernd“. Diese Zuspitzung…